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We Are Family!

An interactive exhibition for children, teenagers, and adults

ALICE – Museum for Children Berlin and the Francke Foundations Halle

FAMILYto most of us that means support and comfort, a place of trust and retreat. Unlike friendships and acquaintances a family is an alliance which usually lasts a lifetime. And yet there is no single notion of family that applies to everyone, nor will there ever be. Life is far too complicated for that; what’s more, circumstances and the demands we face change far too quickly. 

Which is why it is all the more important that we learn to accept the different forms of family life that exist today. It’s an idea that’s bound to be familiar to you from the friends you have. Plus it’s always a good idea to take a broader view from time to time; after all, notions of what constitutes a family are changing all over the world.

Our Exhibition Maze will acquaint you with different family models and the everyday lives of those families. They range from a family with a blind child to an extended family with lots of colourful family members to parents who come from different countries and cultural circles. Find out what constitutes your family and get involved! Family is whatever you make of it – together with your brothers and sisters, parents and grandparents, aunts and uncles, and all the others who are dear to you.

ALLES FAMILIE!    

Alice - Museum für Kinder 2007

Konzeption: Claudia Lorenz, Klemens Kühn, Birgit Brüll

Ausstellungsdesign: Klemens Kühn

Produktionsleitung: Stefan Ostermeyer

Ausstellungseinrichtung: Rico Huster, Roberto Weber, Jürgen Eckloff, Manuela Lachmann, Heike Mages

Künstlerische Mitarbeit: Martina Haag, Alexander Hentschel, Karin Schmidt-Ruhland

Wissenschaftlicher Fachbeirat: Prof. Hans Bertram (HU Berlin), Prof. Heiko Steffens (TU Berlin)

bisherige Stationen: Alice - Museum für Kinder 2007, Franckesche Stiftungen Halle, Museum Edwin Scharf Neu-Ulm, Zoom Kindermuseum Wien 2012, Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Alice - Museum für Kinder 2015-16

Eine Familie erscheint den meisten auf den ersten Blick als etwas konkret Fassbares, das wir kennen und erleben. Zugleich ist kein anderes Thema so emotional gefärbt und subjektiv in seinem Zugang. Hier streiten sich Experten, Politiker und nicht zuletzt Frauen und Männer ständig über das, was Familien zusammenhält, was sie bilden und zerstören kann.

Wir versuchen mit dieser Ausstellung das Unmögliche abzubilden und begreifbar zu machen, versuchen einen Spagat zwischen ganz Konkretem und dem, was „in der Luft liegt“. Um bei diesem Vorhaben angemessen vorzugehen, wurde von vornherein kein wissenschaftlicher Anspruch erhoben, sondern auf beispielhafte Familien in konkreten Situationen und mit konkreten Geschichten gesetzt.

Der Grundgedanke der Ausstellung ist ein großes Labyrinth, durch das der Besucher wandert und welches die ausgesuchten Familien und Themen miteinander verbindet. Dieses Labyrinth-Symbol entspricht unserer Meinung nach am besten der gegenwärtigen Situation von Zusammenleben, in der es einerseits unterscheidbare Familienkonstellationen gibt, die aber andererseits in einander übergehen oder einander ablösen.

Da es nicht nur um die äußere Form des Lebens von Vätern, Müttern und Kindern geht, sondern vor allem um die „geheimen“ bzw. verborgenen Wünsche und Visionen, sind die 24 Räume Zusammenschnitte von Innen- und Außenräumen und dabei visionär und alltäglich, kreatürlich und metaphysisch, lichtdurchflutet und dunkel, weit und begrenzt, still und „soundbetont“. Kurzum, es geht viel um die Wahrnehmung und das Erleben der Themen mit allen Sinnen und Gedanken, um einen intensiven Einstieg in eine komplizierte Geschichte, um ein Spiel mit der Realität von Familie. Die Methode bestand darin, aus dem komplexen Leben unserer beispielhaften Familien ein wichtiges Detail herauszulösen und dieses in einem Raum entsprechend zu thematisieren. So entstanden z.B. die Stressmaschine für den Vater im Erziehungsjahr, das sprechende Bett für die Regenbogenfamilie oder die Waschküche für die Kinderdorffamilie.

Während die Reise im Theater der „Heiligen Familie“ begonnen und durch viele verschiedene Welten und Gedanken geführt hat, befindet man sich zuletzt im „Familiengarten“. Ein überdimensionales modifiziertes „Mensch ärgere Dich nicht“ verdeutlicht, dass wir durch Kooperation und gegenseitige Aufmerksamkeit Zeit und Lebensqualität gewinnen können. In umliegenden Wandfächern sehen und hören wir, was uns die 30 interviewten Mütter, Väter und Kinder an Erfahrungen und Hinweisen mit auf den Weg geben können.

 

ALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens KühnALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens Kühn

 

ALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens KühnALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens Kühn

 

ALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens KühnALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens Kühn

 

ALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens KühnALLES FAMILIE! Deutsches Hygienemuseum Dresden 2014, Ausstellungsdesign Klemens Kühn