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Das Modeatelier

im Kunstgewerbemuseum Berlin

Wettbewerb 2015 (nicht realisiert)

Der Didaktikraum des Kunstgewerbemuseums befindet sich zwischen zwei Sammlungsteilen und ist mit der Mitteltreppe und einer umlaufenden Galerie stark vordefiniert. Innerhalb der Gesamtsammlung erscheint ein museal aufgearbeitetes Designeratelier als interessanter Blickwechsel hinter die Kulissen der Modemacher. Das eröffnet  Besuchern ganz nah an den Original-Exponaten interaktive Möglichkeiten den kreativen und handwerklichen Vorprozess, das Entstehen von Mode zu erfahren.

Die Konzeption legt den Schwerpunkt auf die wichtigen Einrichtungskomponenten eines Modeateliers: ein großer Zuschnitt-Tisch, spezielle Garderobenständer, Kleiderpuppen, Schrankelemente für Stoffe, Nähzubehör und Werkzeuge sowie multifunktionale Pinnwände. Die gelochten Pinnwände ermöglichen das ständige Umbauen des Ateliers, ermutigen die Besucher zur Interaktion mit dem Raum und verdeutlichen die besondere Arbeitsweise der Modeindustrie und Designer - ein kreativer, sehr kurzlebiger und sich schnell verändernder Alltag mit hohem Risiko.

Zentraler Besucherbereich sollte der Zuschnitt-Tisch sein, an dem spezielle Workshops, Besucher-Einführungen und Abschlussgespräche stattfinden können.

An einem Designert-Arbeitsplatz wird das „produktive Chaos“ und die Welt eines Modeschöpfers verdeutlicht. Mit welchen Quellen beschäftigt man sich, bevor es zu dem ersten Entwurf kommt? Wie sind die Entwurfstechniken? Um und an dem Tisch sollte die Vielzahl der Herangehensweisen erfahrbar sein: über Fotografie, Recherche, Skizzen, Bildsammlungen, Collagen, Stoffreste, Musik- und Filmmaterial.

Modeatelier Kunstgewerbemuseum Berlin 2015, Entwurf für den Wettbewerb, Klemens KühnModeatelier Kunstgewerbemuseum Berlin 2015, Entwurf für den Wettbewerb, Klemens Kühn