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Der Tag, an dem mein Bruder nicht nach Hause kam

von Roel Adam

Theaterwerkstatt Hannover

Regie: Sabine Trötschel

Ausstattung: Klemens Kühn

Wie in vielen Theaterstücken handelt es sich bei diesem Text um eine subjektive Sicht von vier Protagonisten im palästinensischen Alltag zwischen Wohnung, Straße, Krieg und vielen Erinnerungsbildern. Innerhalb von kurzen Satzsequenzen wechseln die Atmosphären und Bilder in hoher Geschwindigkeit. Die Handlung entfaltet sich vor einer Mauer aus zusammengewürfelten Möbeln, in einer engen Gasse sehr dicht am Zuschauer. Zwischen den Schränken in kleinen Nischen sind die Spielplätze der Kinder. Dahinter ein riesiger Raum, der das Außen, die Straße und den Krieg bedeuten kann.

„Roel Adam ist es gelungen, eindrücklich, sensibel und allgemeingültig die Situation von Kindern im Krieg zu beschreiben. DER TAG, AN DEM MEIN BRUDER NICHT NACH HAUSE KAM entstand nach einem längeren Aufenthalt des Autors in Israel, nach intensiven Gesprächen mit palästinensischen Kindern. Es wurde mit dem Niederländisch-Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet.“ (Verlag der Autoren)

11 Jahre ist es her. Sie sind zu dritt, die beiden älteren Brüder und sie, die jetzt die Jüngste ist. Einer fehlt, der Kleinste, und doch scheint er in ihrer Erinnerung anwesend zu sein, lebendig und quirlig wie eh und je. Gemeinsam erinnern sie sich an damals, an das Schulbuch mit den vielen Bildern, den selbst gebastelten Papierdrachen, - und, wer geht diesmal Wasser holen? Daran, dass sie das Haus besser nicht verlassen sollten, an die Soldaten, an ihre Träume und Ängste.

Der Tag an dem mein Bruder nicht nach Hause kam. Bühne: Klemens KühnDer Tag an dem mein Bruder nicht nach Hause kam. Bühne: Klemens Kühn

Der Tag an dem mein Bruder nicht nach Hause kamDer Tag an dem mein Bruder nicht nach Hause kam

Der Tag an dem mein Bruder nicht nach Hause kam / Bühne Klemens KühnDer Tag an dem mein Bruder nicht nach Hause kam / Bühne Klemens Kühn