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Die Schneekönigin, Bühnen Halle 2015

frei nach Hans Christian Andersen

Regie: Marlis Hirche, Oliver Dassing

Text und Musik: Gabrielle Hänel

Bühne und Kostüme: Klemens Kühn

Kostümassistenz: Katarina Eichner

Video: Ida Michel

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=7Vtrngw-89w

Darsteller: Harald Höbinger, Justus Verdenhalven, Florian Stauch, Jennifer Krannich, Cornelia Heise, Max Radestock, Anke Retzlaff, Katharina Brankatschk, Enrico Petters, Irene Schulz, Johannes Krebs, Susann Viehweg u.v.a.

Das Inszenierungsteam mit Marlis Hirche und Oliver Dassing als Regisseure und Klemens Kühn als Ausstatter scheint dafür genau das richtige zu sein. Ohnehin gelten Hirche und Dassing als Garant für eine erfolgreiche Inszenierung, denkt man nur an ihren Dauerbrenner auf der Publikumslieblingsskala „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ oder ihre Inszenierung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nach dem Kultfilm. Beides haben sie in Halles Kindertheater auf die Bühne gebracht.

Bei der „Schneekönigin“ konzentrieren sie sich stark auf das Mädchen Gerda (Anke Retzlaff) und ihre Suche nach dem verloren gegangenen Kai (Max Radestock), den ein Splitter vom Spiegel des Teufels traf, dessen Herz zu Eis gefror und der in die Fänge der Schneekönigin geriet. Ihr Ansatz bringt mit sich, das die Schneekönigin und ihre Herz-aus-Eis-Welt eher außen vor bleibt, was manchen Zuschauer enttäuschen wird. Aber: Die Inszenierung lebt von einem genialen Einfall, bei dem die Bühne mit nur zwei Bühnenbildern auskommt. Das eine ist die Welt der Schneekönigin, im anderen spielt sich alles andere ab. Sie setzen eine Märchenerzählerin ein (Katharina Brankatschk).

Sie bedient über einen großen Aufzieh-Schlüssel eine überdimensionale Spieluhr aus der alle vorkommenden Figuren zu stammen scheinen. Diese treten aus der Spieluhr heraus und gestalten die Szenen immer wieder am gleichen Ort, der aber jedes Mal ganz anders ist. Im zweiten Teil gerät die Erzählerin sogar selbst in die Geschichte.

Entführt wird der Zuschauer dabei nach Finnland, hoch in den Norden in eine märchenhafte Welt. Diese ist voll von optisch liebevoll gestalteten und äußerst witzigen Tierfiguren, aber auch beispielsweise von einer Großmutter voller Lebensweisheiten, einer turbulent agierenden Räuberschar und einer urkomischen Armee der Schneeflocken. Besonders besticht die Inszenierung auch durch den Einsatz der Musik (Gabriele Hänel). Die reicht von Vivaldis Jahreszeiten und Smetanas Moldau bis zu „Here comes the sun“ und „Lemon tree“.

"Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens Kühn"Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens Kühn

 

Florian Stauch(Rentier) in "Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens KühnFlorian Stauch(Rentier) in "Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens Kühn

 

Anke Retzlaff (Gerda) in "Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens KühnAnke Retzlaff (Gerda) in "Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens Kühn

 

 

 


„Die Schneekönigin“ in der Oper Halle: Gerdas lange Suche nach Kai | Kultur - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/kultur/-die-schneekoenigin--in-der-oper-halle-gerdas-lange-suche-nach-kai,20642198,32463090.html#plx1546661307
„Die Schneekönigin“ in der Oper Halle: Gerdas lange Suche nach Kai | Kultur - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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„Die Schneekönigin“ in der Oper Halle: Gerdas lange Suche nach Kai | Kultur - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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der „Schneekönigin“ konzentrieren sie sich stark auf das Mädchen Gerda (Anke Retzlaff) und ihre Suche nach dem verloren gegangenen Kai (Max Radestock), den ein Splitter vom Spiegel des Teufels traf, dessen Herz zu Eis gefror und der in die Fänge der Schneekönigin geriet. Ihr Ansatz bringt mit sich, das die Schneekönigin und ihre Herz-aus-Eis-Welt eher außen vor bleibt, was manchen Zuschauer enttäuschen wird. Aber: Die Inszenierung lebt von einem genialen Einfall, bei dem die Bühne mit nur zwei Bühnenbildern auskommt. Das eine ist die Welt der Schneekönigin, im anderen spielt sich alles andere ab. Sie setzen eine Märchenerzählerin ein (Katharina Brankatschk).

„Die Schneekönigin“ in der Oper Halle: Gerdas lange Suche nach Kai | Kultur - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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Max Redestock (Hase) in "Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens KühnMax Redestock (Hase) in "Die Schneekönigin" Ausstattung Klemens Kühn