UA-46402009-1
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Socalled: The Season

Text von Joe Cobden und Josh Dolgin, Musik von Socalled, Deutsch von Käptn Peng
Theater Junge Generation Dresden, 2016
 
Regie: Moritz Sostmann
Ausstattung: Klemens Kühn
Puppen: Hagen Tilp
Dramaturgie: Ulrike Leßmann
Musikalische Leitung: Bernd Sikora
Musiker: Bernd Sikora, Friedemann Herfurth, Michael Kaden, Katharina Lattke, Nora Koch
Darsteller: Patrick Borck, Manuel de la Peza, Christoph Levermann, Viviane Podlich, Ulrike Schuster, Uwe Steinbach, Anna Tkatsch

Hip-Hop-Familienmusical, Science-Fiction-Fabel mit Tieren und Musik, Handpuppen-Oper vor dem Hintergrund aktueller Einwanderungsproblematik – für das unerschrocken eklektizistische Werk des Multi-Talents und -Instrumentalisten Socalled müsste man dringend eine neue Genrebezeichnung erfinden. Die Selbstbeschreibung lautet «a puppet-heavy indie musical fable for the 21st century» – mindestens.
Die Freunde Bär, Hase und Biber sind wie die anderen Tiere damit beschäftigt, sich für den Winter vorzubereiten und gleichzeitig dem Jäger aus dem Weg zu gehen, der – die Flinte im Anschlag – durch den Wald streift. Nachts trifft der Bär ein ebenso fremdartiges wie betörendes Wesen, tauft das Alien einfach Tina und ist schon nach dem ersten bilingualen Duett («Glarbeddy») verliebt. Die interstellare Romanze ist jedoch nur für kurze Zeit unbeschwert, denn als Tinas Artgenossen ihr in großer Zahl folgen, erklärt der Hase in einer fatalen Rede, warum der Wald voll ist («Oh, die Wirtschaft»). Zwar gelingt es dem Biber noch, in Tinas Sprache zu kommunizieren, aber ihre Abreise lässt sich nicht mehr aufhalten. Ratlos und mit gebrochenem Herzen bleiben die Tiere des Waldes zurück.

  

  

Socalled: The SeasonSocalled: The Season