 | KLEMENS KÜHN | | GARDIEN DES ETOILES |
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"Erzähl mir was vom Tod"
Tell me something about death
... die erfolgreichste deutsche Kinderausstellung, seit fast 10 Jahren unterwegs,
... mit 200 000 Besucher in 14 europäischen Städten
eine interaktive Ausstellung über das Davor und Dannach
Konzept: Claudia Lorenz und Klemens Kühn
beteiligte Künstler: Georg Pöhlein, Reinhardt Grimm, Lotte Kroll, Rainer Sioda, Mario Vazquez Assistenz: Birgit Brüll, Katharina Grunert
Ausstellungseinrichtung: Jens Schienke, Rico Huster, Manuela Lachmann, Beatrix Rade, Jürgen Eckloff, Axel Wagner
Museumspädagogik: Pia Grotsch
Stationen in Parochialkirche Berlin, Franckesche Stiftungen Halle, Japanisches Palais Dresden, Museum für Sepulkralkultur Kassel, Museum am Burghof Lörrach, Klingenmuseum Solingen, Oldenburg, Helmsmuseum Hamburg, Archäologisches Museum Hannover, Kulturhauptstadt Luxemburg, Kindermuseum Dortmund Mondomio, Kindermuseum München, Zoom Kindermuseum Wien, Kindermuseum Frida & Fred Graz
Selten findet man auf die alte Menschheitsfrage, wie es nach dem Tod weitergehen soll, charmantere Antworten als im Kasseler Museum für Sepulkralkultur. Dort gibt es zurzeit die für Kinder entworfene, für Erwachsene aber nicht minder passende Ausstellung "Erzähl` mir was vom Tod", und die enthält neben anderen lehrreichen Kojen auch den Paradiesgarten. Das ist ein Raum, den man nur in Socken betreten darf und wo auf kleinen Bäumen Zettel hängen, denen die Kinder ihre Vorstellung vom Leben nach dem Tod anvertraut haben. "Nach dem Tod", schrieb ein Kind, "würde ich am liebsten wieder auf die Erde und das ganze Leben noch mal machen." Ein anderes hingegen sieht die Sache so: "Nach dem Tod werde ich nach ein paar Jahren wiedergeboren. Muss nicht als Mensch sein!"
Am Dienstag war der Kinderhort Vellmar-West zu Besuch in der Ausstellung, und wer dem Rundgang der Kleinen beiwohnte, der mochte sich dann und wann die ebenfalls sehr alte Menschheitsfrage stellen: Tod, wo ist dein Stachel? Im "Labor der Unsterblichkeit" beispielsweise konnten die Kinder sich aus je drei Tropfen Vanille und Zitrone, einer Löffelspitze Zucker sowie etwas Flüssigkeit einen Unsterblichkeitstrank mischen und diesen schlucken. Danach sollten sie zu Protokoll geben, ob sie sich unverändert oder unsterblich oder sonst wie bemerkenswert fühlten. Süddeutsche Zeitung, 2003 Kassel
Mehr Informationen unter:
http://www.fez-berlin.de |
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Konzept: Claudia Lorenz, Klemens Kühn, Birgit Brüll, Claus Feldmann
In Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen Halle Stationen in Berlin, Halle und Ulm
Was kann Familie heute alles sein? In welcher Familie möchte man selbst leben? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung „Achtung Familie!“ im Kindermuseum des Freizeit- und Erholungszentrums Berlin (FEZ). Die Ausstellung ist eine Spurensuche durch zehn unterschiedliche Familien, die als Knetfiguren im „Heiligen Theater der Familien“ vorgestellt werden. "In der vergangenen Woche haben die Zweitklässler der Grundschule am Arkonaplatz die Ausstellung schon einmal getestet. Der siebenjährigen Salomé gefiel vor allem die „Stressmaschine“. Darin hat sie getestet, wie sich ein Vater in Elternzeit fühlt, wenn gleichzeitig das Telefon klingelt, der Einkauf weggeräumt werden muss und das Baby schreit. Salomé hatte ein bisschen Schwierigkeiten, alle Aufgaben auf einmal zu erfüllen. Aber von der Ausstellung ist sie begeistert. „Das macht Spaß, so viel auszuprobieren“, sagt sie." Tagesspiegel Berlin
Mehr Informationen unter: www.fez-berlin.de |
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Eíne interaktive Ausstellung im Kindermuseum des FEZ-Berlin Konzept: Claudia Lorenz, Bigit Brüll, Klemens Kühn
Schirmherr: Der Bundespräsident
Wo ist die DDR, die seit 20 Jahren in keinem Atlas mehr zu finden ist? Was versteckt sich hinter dieser Abkürzung? Die meisten Erwachsenen haben die DDR – egal, ob sie in Ost- oder Westdeutschland lebten – gekannt. Da wird geschwärmt, geschimpft, sich lustig gemacht, gestritten oder sogar geschwiegen … Sag, was war die DDR? Ein nicht eingelöster Traum von Gerechtigkeit und Frieden? Ein Unrechtsstaat? Die neue interaktive Ausstellung des Kindermuseums ist eine Einladung für kritische junge Zeitforscherinnen und Zeitforscher aus Ost und West. Sie geht einen neuen Weg bei der Aufbereitung von Geschichte.
Auf der Basis von originalen Tagebüchern von Kindern und Jugendlichen aus der DDR wird mit interaktiven Stationen ein unmittelbarer Einblick in das Leben der Menschen in der DDR vermittelt. Öffnet die Geheimtür im DEPOT DER GESAMMELTEN ZEIT, begebt euch in eine ostdeutsche Stadt und trefft dort Kinder und Jugendliche der DDR. Was haben diese in der Familie, in der Schule oder mit ihren Freunden erlebt, welche Geheimnisse ihrem Tagebuch anvertraut? Hier begegnet ihr Ann, die sich in einen griechischen Jungen verliebt, Robert, der unbedingt das Comic „Mosaik“, Nr: 152 gegen ein Matchbox-Auto eintauschen will oder Katrin, die an der Sportschule Handball trainiert und sogar in den Westen reisen darf. Begebt euch durch ein KALEIDOSKOP UNTERSCHIEDLICHER LEBENSWEGE und spürt überraschenden Situationen und Geschichten zwischen Anpassung und eigenem unkonventionellen Denken nach. Da ist Angela, die schon im Alter von 16 Jahren als Punk für sieben Wochen in Untersuchungshaft saß. Da ist der Freundschaftsratsvorsitzende Uwe, der Mitglied der Partei werden möchte oder Matthias, der Fernweh hat und ein abenteuerliches „Seefahrer-Logbuch“ schreibt.
Welt am Sonntag: "Die Ausstellungsmacher Brüll und Kühn standen vor dem Problem, wie sie Kinder nicht nur für die DDR, sondern überhaupt für Geschichte interessieren. "Die wissen doch garnicht, was das bedeutet, 30 Jahre" , sagt Kühn. Am Eingang sehen die Kinder deshalb zunächst ein "Zeitarchiv". In Vitrinen stehen Alltagsgegenstände aus jedem Jahrzehnt seit 1909. Die Kinder erkennen Omas Bügeleisen, einen Trabbi oder die Figuren Pittiplatsch und Schnatterinchen, die heute noch beim (Ost-) Sandmännchen im Fernsehen auftreten. 240 deutsche Biografien sind in Fächern darunter gesammelt. Darunter finden die kleinen Besucheracht Kinder, die in der DDR gelebt haben. Es öffent sich eine Geheimtür, und die Besucher stehen auf einmal in deren Leben, das erst mal nicht so verschieden war von ihrem eigenen... "
mehr Informationen:
http://www.fez-berlin.de/index.php?id=6
http://www.stiftung-aufarbeitung.de/veranstalt/detail.php?id=837
http://webmuseen.de/sag-was-war-die-ddr-erlangen.html
http://www.tagesspiegel.de/kultur/tagestipps/sag-was-war-die-ddr/1800042.html |
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Eine Themenausstellung für Kinder von 6-14 Jahren und Familien
Konzept: Claudia Lorenz, Klemens Kühn
Design: Klemens Kühn
Ausstellungseinrichtung: Jens Schienke, Rico Huster, Manuela Lachmann, Beatrix Rade, Jürgen Eckloff, Anna Lena Fuhrmann, Axel Wagner
Koordination: Stefan Ostermeier Museumspädagogik: Pia Grotsch
Zwölf begeh- und bespielbare Stationen auf ca. 150 m² laden junge Ausstellungsbesucher ein, in die spannende und aufregende Welt des Geldes einzutauchen und einen ungewöhnlichen Parcours rund um Themen wie Geschichte des Geldes, Geldkreislauf, Wirtschaft oder Aufgaben einer Bank zu starten.
Ziel der verleihbaren Ausstellung ist es, junge Menschen spielerisch und informativ zu einem verantwortlichen und bewussten Umgang mit Geld und finanzwirtschaftlichen Themen heranzuführen und ihnen einen Blick hinter die Kulissen und in die komplexe Vielfalt des Geldes zu gewähren.
weitere Informationen:
http://www.fez-berlin.de/index.php?id=6
unsere Ausstellungsorte:
http://www.hannover.de/museen/museen/kestner/
http://www.museen.nuernberg.de/industriekultur/ausstellungen.html
http://www.sonderausstellung-schwedenspeicher.de/ |
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Willkommen@Hotel Global
Eine interaktive Ausstellung des Kindermuseums im FEZ-Berlin
ausgezeichnet mit dem amerikanischen „Promising Practice Award for International Children’s Museums“
Schirmherrschaft Dr. Jane Goodall, DBE
Kooperationspartner: Edwin-Scharff-Museum Neu-Ulm, Zoom Kindermueseum Wien, Kindermuseum Frida & Fred Graz
Fachbeirat:
Prof. Heiko Steffens (Technische Universität Berlin, FB Wirtschaft/Arbeitslehre)
Prof. Franz-Josef Radermacher (Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Mitglied Club of Rome
Sascha Meinert (IPA-Lernmedien, Bundeszentrale für Politische Bildung)
Prof. Bernd Overwien (Leiter des Fachgebiets "Didaktik der politischen Bildung", Universität Kassel
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfond Berlin
„Im beginnenden 21.Jahrhundert ist die Welt tatsächlich als „global village“, als ein einziges großes Dorf zu begreifen, freilich nicht zwingend in einem westlichen Verständnis. Es werden immer Stimmen von Staaten und Kulturen laut, die nicht zu diesem Dorf zählen wollen, zumindest nicht unter ausschließlich westlichen Vorzeichen. Nicht alle Staaten der Welt haben darauf gewartet, bis sich der Westen entschloss, das koloniale Weltimperium zu Gunsten der Vorstellung eines Weltdorfes aufzugeben, um dann unter überwiegend westlichen Voraussetzungen Teil dieses Dorfes werden zu dürfen. ...
Es ist ein empirischer Tatbestand der Weltzivilisation, dass es Milliarden Menschen gibt, die in wesentlichen Fragen des Lebens, der Arbeitsästhetik, der Einstellung zum Tod, zur Familie, in der Mann-Frau-Beziehung völlig andere Anschauungen haben als der westliche moderne Mensch. ...
Hierin ruht der Konflikt. Der Einspruch einer Vielzahl der Staaten und Kulturen der Moderne richtet sich weniger gegen den Tatbestand, dass der Westen die Welt aus seinem örtlich und kulturell begrenzten Gesichtspunkt betrachtet, sondern vielmehr dagegen, dass eine solche Perspektive für universal gültig betrachtet wird.“ ( Quelle: C. von Barloewen )
Schauplatz und dramaturgische Klammer ist das „Hotel Global“ mit der Lobby, Rezeption, Fluren und Zimmern. Das Bild eines internationalen Hotels soll mit allen seinen Facetten und Klischees aufgegriffen und für das Thema sinnfällig gemacht werden. Es ist nicht nur Zeichen für einen flüchtigen Durchgangsort verschiedener Nationen, sondern auch Treffpunkt, Schicksalsort in schweren Momenten, Lebensraum und verdichtet kulturelle Verhaltensmuster einer Epoche. Fast jeder Besucher hat mit Hotels emotionale Erinnerungen und Erwartungen, die wir in den Ausstellungsbesuch einbeziehen möchten.
Während im Foyer noch die normalen Eincheck- und Besucher-Verhältnisse gespielt werden (Schlüsselausgabe, Nachrichten, Gepäckverteilung) wird es hinter dem virtuellen Aufzug und den Zimmertüren mehr und mehr zum Spiel und zur Überraschung, was sich in jeder neuen Station verbirgt. Denn hinter den Türen verbirgt sich DIE WELT mit ihren globalen Spielern. Teils treffen wir dort auf komplette Landschaften, teils auf geheimnisvolle Objekte einer Person, die entschlüsselt werden muss, oder die Besucher können selber in die Rolle eines Reisenden schlüpfen. Einmal in einem Zimmer angekommen, kann der Raum erforscht werden und bald wird man feststellen, dass es eine Verknüpfung mit dem Gast nebenan gibt. Nach und nach entdeckt man ein gesamtes Netzwerk zwischen den Hotelgästen und das ist ein Grund mehr sich am Ende wieder im Foyer zusammen zu finden und einander zu berichten oder Fragen zu stellen.
Um diese Dramaturgie herzustellen, soll aus 10 authentischen Schicksalen und Personen eine fiktive Geschichte geschrieben werden, die aus Szenen, Berichten, Briefen und Telefonaten besteht. Dabei geht es uns um die lebendigen Berichte der Zeugen der Globalisierung, ihre Hoffnungen, Wünsche und Enttäuschungen – zehn Blicke auf Augenhöhe der Kinder auf ein hochkompliziertes Thema.
Zehn Hotelgäste residieren derzeit im Hotel: Da ist z.B. der Fotograf, der um die Welt reist oder der Kapitän eines Handelsschiffes. Verschiedene authentische Menschen und Geschichten, Tür an Tür, die sich plötzlich kreuzen und miteinander zu tun bekommen. Mittels eines literarischen Drehbuchs werden die Geschichten verknüpft.
Hinter den uniformen Hoteltüren tritt man unvermittelt in einen Ausschnitt der Lebens- und Arbeitswelt der jeweiligen Protagonisten. Jedes Zimmer bekommt ein anderes „Temperament“, eine andere Atmosphäre, eine andere „Farbe“. Unvorhergesehene Ereignisse und Spuren führen diese Menschen, die alle mit der Globalisierung zu tun haben zusammen, ihre Geschichten verknüpfen sich und es entwickelt sich im Lauf des Ausstellungsrundgangs ein spannender Kriminalfall – ein Globalisierungskrimi - der von den Besuchern gelöst wird. |
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