KLEMENS KÜHN
GARDIEN DES ETOILES
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Malerei /painting
Kinderporträts

Vor vier Jahren begann ich meine Tochter zu malen. Und in der Folge entstanden auch Porträts von Ihren Freundinen und anderen Kindern. Ganz langsam entdeckte ich Geschmack daran, die Bilder immer heller und heller zum malen. So etwas was in der Fotografie und im Kino den High-Key Effekt nennt. Aber noch übertriebener. Weil in der Malerei noch viel mehr Grau- und Zwischentöne möglich sind. Die richtigen Ergebnisse sind deshalb hier nicht vollständig darstellbar. Aber jeder der Interesse hat, ist gern eingeladen, sich die Arbeiten bei mir anzusehen.



Vom 11.April bis 9.Mai 2010 war eine Auswahl von zehn Porträts in der Galerie am Neuen Palais in Potsdam zu sehen.

Das Juniormuseum in der Marienkirche Berlin

Die Zeitmaschine


Spiel-Modul für das zukünftige Juniormuseum der St.Marienkirche



Im Frühjahr 2006 begannen erste Überlegungen für die Realisierung eines Juniormuseums.
Es sollte ein Raum geschaffen werden, der Kindern die Möglichkeit gibt, in spielerischer Form durch die Zeiten der Kirchengeschichte zu reisen. Dafür wurde ein verkleinertes gemaltes Bildertheater entwickelt, dass einen Spielraum bietet und je nach dem konkreten Ziel der Zeitreise wird ein entsprechender Hintergrund heruntergelassen.


In diesem Aufbau ist das Bild „Hochzeit in der Marienkirche“ zu sehen, dass in der Barockzeit spielt. Weitere Themen sind „Das Abendmahl“, „Die Weihnachtsgeschichte“, „Tod des Probstes vor der Marienkirche“ und „Die Nottaufe während des Krieges“.


Die Zeitmaschine wurde im September 2007 offiziell eröffnet und wird später mit weiteren Modulen erweitert.


Konzept und Idee: Pfarrer Georg Hohberg



Bühnenbild und malerische Ausführung: Klemens Kühn




Assistenz: Leon Brüll




http://www.marienkirche-berlin.de


Das Deckenbild im Kammertheater Neubrandenburg

1994 wurde in Neubrandenburg das alte Kammertheater des mecklenburgischen Kurfürsten neu restauriert und für einen modernen Theaterbetrieb eingerichtet. Im Zuge der Innengestaltung gab es keine Spuren der ursprünglichen Gestaltung des Zuschauerraums.

Deshalb entstanden Überlegungen eine Hypothese aufzustellen, wie der Raum ausgesehen haben könnte. Natürlich waren Studien anderer Barocktheater die Grundlage dieser Konzeption. Doch am Ende machte ich den Vorschlag eine relativ klassische Farbgestaltung mit einem modernen Deckenbild von 14 x8m zu kombinieren.

Die Ausführung hat des Deckenbildes begann 1996 und hat 6 Monate gedauert, bei laufendem Spielbetrieb im Saal und mit vielen Nachtschichten. Das Bild ist auf Holzgrund mit einer Kasein-Öl Emulsion gemalt.

Um den mittleren Sturm-Himmel sind vier Themen gruppiert. In Richtung Bühne eine Art asiatische Invasion auf Kamelen und fliegenden Pferden. Dann im Urzeigersinn ein fliegender Ringkampf zwischen Männern und Frauen. Über dem Saal-Ausgang werden Schriften und Bücher von roten Teufeln in den Abgrund gestürzt und auf der vierten Seite tanzen Harlekine und Theaterfiguren einen virtuosen Reigen in den Wolken...



Das Schauspielhaus Neubrandenburg


Eines der ältesten Gebäude der Innenstadt ist das Schauspielhaus in der Pfaffenstraße.
1787 als "neues Komödienhaus" erstmals erwähnt und durch das Strelitzer Hoftheater eingeweiht, ist der einfache Fachwerkbau 1793/94 in die heutigen äußeren Form umgebaut worden.
100 Jahre als Theater genutzt fristete er für die nächsten 100 Jahre als Anstalt für Bewegungskuren, Vulkanisierwerkstatt, Motorradmontagehalle, Gemeindesaal und Schneiderwerkstatt bis 1990 ein eher stilles Dasein in Zweckentfremdung.
Nach der beispielhaften Sanierung eröffnete es 1994 in neuem alten Glanz und dient sowohl dem Schauspiel als auch dem Musiktheater wie auch für Lesungen und Konzerte als stimmungsvoller Ort der Kunst und Unterhaltung und hat 200 Plätze. Zum Gebäudeensemble gehören das Schauspielhaus, der Glasverbinder als Foyer mit Café und das gelbe "Greve"-Haus, das als ehemaliges Druckerei-Gebäude heute die Verwaltung der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz und den Besucherservice beherbergt.
Die historische Bühne des Schauspielhauses Neubrandenburg (1793/94) wurde als ältestes erhaltenes Theatergebäude Mecklenburgs in den Kreis des von der EU anerkannten schützenswerten kulturellen Erbes aufgenommen und ist Mitglied von PERSPECTIV, der "Gesellschaft der historischen Theater Europas".



http://www.theater-und-orchester.de/ort/ortinfo.php?name=schauspielhaus

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